Merkur im Netz 2026: welche Anbieter die Klassiker wirklich führen

Die Sonne mit dem Strahlenkranz kennt in Deutschland fast jeder. Aus der Spielothek an der Ecke, aus dem Automatenraum an der Tankstelle, aus vierzig Jahren Kneipenmöbel. Wer diese Klassiker im Netz sucht, tippt „Merkur Casino“ ein und landet in einem Wald aus Ranglisten, die alle dasselbe versprechen und selten dasselbe meinen.
Das Problem beginnt beim Namen. „Merkur“ bezeichnet im deutschen Netz mindestens drei verschiedene Dinge, und die Ranglisten trennen sie so gut wie nie. Es geht weiter bei den Adressen: Ein Teil der angeblich verschiedenen „Merkur Casinos“ führt schlicht auf dieselbe Seite. Und es endet bei einer Frage, die kaum jemand sauber beantwortet — nämlich welche Anbieter mit deutscher Erlaubnis die Automaten aus Espelkamp tatsächlich im Angebot haben und welche nur so aussehen, als hätten sie sie.
Die kurze Antwort vorweg: Es sind wenige. Die Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele hält in Deutschland eine überschaubare Zahl von Unternehmen, und nur ein Teil davon führt Merkur-Titel im Angebot. Der Rest hat eine Erlaubnis, aber ein anderes Sortiment. Wer das einmal verstanden hat, braucht keine Rangliste mehr, sondern zwei Minuten und ein amtliches Verzeichnis.
Was „Merkur“ im Netz überhaupt bedeutet — und was nicht
Die Verwirrung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer über Jahrzehnte gewachsenen Firmengeschichte. Hinter der Marke steht die Gauselmann-Gruppe aus Ostwestfalen, ein Konzern, der Geldspielgeräte baut, Spielstätten betreibt, Sportwetten anbietet und Spiele fürs Netz entwickelt. Jeder dieser Zweige trägt denselben Namen im Schaufenster. Für den Konzern ist das Markenpflege. Für den Suchenden ist es ein Irrgarten.
Gauselmann, edict und die Frage, wer die Automaten wirklich baut
Die Geräte, die in der Spielothek stehen, und die Spiele, die im Browser laufen, kommen zwar aus demselben Haus, aber nicht aus derselben Abteilung. Für das Onlinegeschäft ist eine eigene Tochter zuständig: edict egaming mit Sitz in Hamburg, seit 1998 im Markt und innerhalb der Gruppe für die Verteilung der Spiele an Betreiber verantwortlich. Ein Anbieter formuliert das auf seiner eigenen Seite bemerkenswert offen: Online laufen die Spiele unter dem Label edict, der Hamburger Vertriebstochter des Gauselmann-Konzerns.
Diese Unterscheidung klingt nach Konzernorganigramm und ist trotzdem praktisch relevant. Wenn Sie in einem Automatenangebot nach „Merkur“ filtern und stattdessen „edict“ lesen, ist das kein anderer Hersteller und kein Nachbau, sondern derselbe Anbieter unter seinem Vertriebsnamen. Umgekehrt gilt: Steht in einer Rangliste „Merkur-Automaten verfügbar“, das Angebot zeigt aber weder Merkur noch edict, dann stimmt entweder die Rangliste nicht mehr oder sie hat nie gestimmt.
Ein zweiter Name taucht in denselben Angeboten fast immer auf und wird ebenso häufig verwechselt: Gamomat. Dahinter steht die Online-Sparte von Bally Wulff, einem eigenständigen Berliner Automatenhersteller. Optisch sind sich die Spiele beider Häuser nah — deutsche Automatentradition, überschaubare Symbolwelten, kein Bombast. Verwandt sind sie deshalb nicht. Wer gezielt Merkur sucht, sollte im Filter also nicht beim erstbesten deutsch klingenden Namen stehen bleiben.
Merkur Magie, Merkur Slots, Merkur Spielbanken — drei Namen, drei Sachen
Jetzt zur eigentlichen Falle. Unter dem Dach der Marke laufen drei Dinge, die miteinander wenig zu tun haben.
Merkur Magie ist die klassische Gerätereihe und die dazugehörige Spielesammlung, wie man sie aus der Spielothek kennt. Wer diesen Begriff sucht, meint meist die vertrauten Titel, nicht eine bestimmte Internetseite. Merkur Slots und Merkur Bets sind die eigenen Onlineauftritte der Gruppe für Automatenspiele und Sportwetten. Und Merkur Spielbanken NRW schließlich betreibt landgestützte Spielbanken in Nordrhein-Westfalen — dieselbe Marke, aber ein Haus mit Türsteher, kein Angebot im Browser.
Diese drei Bedeutungen erklären einen Großteil der Suchfrustration. Jemand sucht die vertrauten Geräte aus der Spielothek, landet auf einer Seite über Spielbanken in Nordrhein-Westfalen und wundert sich, warum er nirgends etwas anklicken kann. Ein anderer sucht die offizielle Seite und findet drei Adressen, die zunächst wie drei Anbieter wirken.
Ist Merkur dasselbe wie Merkur Magie?
Nicht ganz. Merkur ist die Dachmarke der Gauselmann-Gruppe für Automatenspiele insgesamt, Merkur Magie bezeichnet die klassische Gerätereihe mit den bekannten Titeln aus der Spielothek. Im Netz erscheinen die Spiele beider Bezeichnungen im selben Angebot, meist unter dem Vertriebslabel edict. Für die Auswahl eines Anbieters spielt die Unterscheidung kaum eine Rolle.

Der rechtliche Rahmen: was in deutschen Automatenspielen gilt
Seit dem 1. Juli 2021 gibt es in Deutschland einen legalen Markt für virtuelle Automatenspiele, geregelt im Glücksspielstaatsvertrag 2021. Zuständig für Erlaubnisse und Aufsicht ist seit dem 1. Januar 2023 die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle an der Saale. Sie erteilt die Erlaubnisse nach den Paragrafen 22a und 22b des Staatsvertrags und führt das öffentliche Verzeichnis der zugelassenen Anbieter.
Was dabei entstanden ist, unterscheidet sich von dem, was viele Spieler aus der Zeit davor kennen — und noch stärker von dem, was die Werbebilder internationaler Seiten suggerieren. Der deutsche Rahmen ist eng gezogen, absichtlich und spürbar.
Ein Euro pro Drehung — mit Ausnahmen, über die kaum jemand schreibt
Die bekannteste Regel ist der Höchsteinsatz. Die Behörde formuliert ihn unmissverständlich: Der Einsatz darf einen Euro je Spiel nicht übersteigen. Das ist die Zahl, die in jeder Rangliste steht, und dort endet die Darstellung meistens auch.
Sie ist unvollständig. Der Rahmen kennt ein Stufenmodell. In einer ersten Stufe sind bis zu drei Euro je Drehung möglich, allerdings ausschließlich für Spieler, die das 21. Lebensjahr vollendet haben. In einer zweiten Stufe sind bis zu fünf Euro möglich, wofür zusätzlich ein über mindestens 90 Tage suchtunauffälliges Spielverhalten und eine besondere Überwachung vorausgesetzt werden. Beides setzt eine entsprechende Erlaubnis des Anbieters voraus, und beides ist befristet bis zum 31. Dezember 2027.
Praktisch heißt das: Der Standardfall bleibt der eine Euro. Wer auf eine höhere Grenze stößt, sieht keine Grauzone und keinen Anbieterfehler, sondern eine geregelte Ausnahme mit Bedingungen. Wer nie darauf stößt, verpasst nichts — die Stufen sind eine Möglichkeit, kein Versprechen.
Dazu kommt eine zweite Bremse, die im Alltag stärker wirkt als die Einsatzgrenze: Eine einzelne Drehung braucht im lizenzierten deutschen Angebot spürbar länger als am Gerät in der Spielothek. Durchdrücken, hetzen, mehrere Runden in Sekunden — das funktioniert hier nicht. Rechnen Sie es einmal durch, und die Konsequenz wird deutlich: Wenn pro Drehung höchstens ein Euro steht und die Drehungen zusätzlich entzerrt sind, sinkt der mögliche Einsatz pro Stunde in eine Größenordnung, die mit dem Tempo eines Geräts in der Spielhalle nicht vergleichbar ist. Das ist genau die Absicht des Gesetzgebers, und es ist der Grund, warum sich das Spiel für viele Umsteiger zunächst zäh anfühlt.
Tausend Euro im Monat — über alle Anbieter hinweg
Die zweite große Regel betrifft nicht das Spiel, sondern das Konto. Es gilt ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit, das grundsätzlich maximal 1.000 Euro im Monat beträgt. Entscheidend ist das Wort dazwischen: anbieterübergreifend. Das Limit gilt nicht je Seite, sondern für alle lizenzierten Anbieter zusammen. Wer bei drei Anbietern registriert ist, hat trotzdem tausend Euro, nicht dreitausend.
Überwacht wird das über eine zentrale Limitdatei. Eine Anhebung ist möglich — auf bis zu 10.000 Euro, in Ausnahmefällen und höchstens für ein Prozent der aktiven Spieler eines Anbieters auf bis zu 30.000 Euro. Nach unten kann jeder sein Limit jederzeit selbst setzen, zusätzlich zu eigenen Einsatz- und Verlustgrenzen pro Anbieter. Ist das Limit ausgeschöpft, ist keine Spielteilnahme mehr möglich. Kein Nachverhandeln an der Kasse, kein Anruf beim Kundendienst.
LUGAS: warum zwei Seiten gleichzeitig nicht funktionieren
Hinter der Bühne läuft ein zentrales System namens LUGAS. Seine Aktivitätsdatei dient der Verhinderung des parallelen Spiels bei mehreren Anbietern im Internet — das gleichzeitige Spielen in mehreren Fenstern ist unzulässig, und die Technik setzt das durch, statt nur daran zu appellieren.
Dasselbe System erzwingt die Wartezeiten beim Wechsel zwischen Spielbereichen: eine Minute beim Wechsel des Bereichs, eine Stunde, bevor ein Gewinn aus einem Bereich in einem anderen eingesetzt werden kann. Wer aus dem Automatenspiel kommt und den Gewinn sofort auf eine Sportwette setzen möchte, wartet. Auch das ist keine Anbieterlaune, sondern Vorgabe.
Ebenfalls geregelt ist der Einstieg. Nach der Registrierung ist eine vorläufige Aktivierung für 72 Stunden möglich, gedeckelt auf ein Einzahlungslimit von 100 Euro und ohne Auszahlungen. Erst nach abgeschlossener Identitätsprüfung wird aus dem Testkonto ein vollwertiges. Ein Konto je Anbieter, Zahlungen nur von Konten, die auf den eigenen Namen laufen, kein Kredit vom Anbieter.
OASIS: die Sperre, die man nicht umgeht
Für den Spielerschutz existiert eine bundesweite Sperrdatei namens OASIS. Eine Selbstsperre läuft mindestens drei Monate, eine Fremdsperre durch Dritte zwölf Monate, beides kostenfrei. Zusätzlich gibt es einen Panikknopf, der eine kurzfristige Sperre von 24 Stunden auslöst — gedacht für den Moment, in dem jemand merkt, dass der Abend gerade kippt.
Anbieter sind darüber hinaus verpflichtet, Spieler bei ernsthaften Anhaltspunkten für Sucht oder Überschuldung selbst zu sperren, automatisierte Früherkennungssysteme zu betreiben und einen Verantwortlichen für den Spielerschutz zu benennen. Die Sperre wirkt bei allen lizenzierten Anbietern gleichzeitig. Das ist der Punkt, an dem sich der regulierte Markt am deutlichsten von allem unterscheidet, was außerhalb davon wirbt.
Sind Merkur Online Casinos in Deutschland legal?
Ja, sofern der Anbieter eine Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder für virtuelle Automatenspiele besitzt und im öffentlichen Verzeichnis steht. Die Spiele der Gauselmann-Gruppe laufen bei mehreren solcher Anbieter. Seiten ohne diese Erlaubnis dürfen sich in Deutschland nicht an Spieler richten, auch wenn sie Merkur-Titel zeigen.

Das Verzeichnis der Behörde als einzige verlässliche Quelle
Ranglisten veralten, werden bezahlt oder beides. Das amtliche Verzeichnis der zugelassenen Anbieter dagegen ist öffentlich, kostenlos und wird laufend gepflegt — der Stand der hier verwendeten Abfrage datiert auf den 21. Juli 2026. Es ist die einzige Quelle, die Ihnen niemand verkaufen kann.
So prüfen Sie einen Anbieter in zwei Minuten selbst
Öffnen Sie die Seite der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder und rufen Sie die Übersicht der erlaubten Anbieter auf. Suchen Sie dort nach der Rubrik für virtuelle Automatenspiele — Sportwetten stehen getrennt, und eine Wetterlaubnis sagt nichts über Automatenspiele aus. Dann vergleichen Sie nicht den Markennamen, sondern die Adresse: Im Verzeichnis stehen die konkreten Internetseiten, die zu einer Erlaubnis gehören.
Genau an dieser Stelle fällt ein Detail auf, das im Fall Merkur zentral ist. Unter dem Eintrag der Merkur Bets Malta Limited stehen mehrere Adressen nebeneinander — unter anderem merkurbets.de, merkurslots.de und merkur-spiel.de. Drei Namen, ein Erlaubnisinhaber. Und wie sich beim Aufruf zeigt, sogar dasselbe Ziel.
Der Gegentest ist genauso schnell: Steht die Seite, auf der Sie sich gerade befinden, nicht im Verzeichnis, endet die Prüfung dort. Kein Impressum, kein Zertifikatsbild, kein „geprüft und sicher“-Siegel ersetzt einen Eintrag im amtlichen Register. Diese Siegel sind Grafiken, und Grafiken kostet das Internet nichts.
Woran erkenne ich ein seriöses Merkur Casino?
Am Eintrag im Verzeichnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder für virtuelle Automatenspiele. Dazu kommen ein vollständiges Impressum mit greifbarem Unternehmen, die Anbindung an OASIS und das anbieterübergreifende Einzahlungslimit sowie der Hinweis auf die Beratungsstelle der BZgA. Fehlt der Registereintrag, helfen auch bekannte Spieltitel nicht weiter.
Die Anbieter mit Merkur-Automaten im Überblick
Bevor die einzelnen Häuser drankommen, die Sortierung. Sie ist wichtiger als jede Platzziffer, weil sie erklärt, warum manche Anbieter überhaupt in dieser Aufstellung stehen und andere nur der Vollständigkeit halber.
Es gibt drei Gruppen. Erstens die Plattform des Herstellers selbst — ein einziger Erlaubnisinhaber, dafür mit dem Heimvorteil an der Marke. Zweitens lizenzierte Anbieter, bei denen die Automaten aus Espelkamp nachweislich im Angebot stehen; hier findet die eigentliche Auswahl statt. Drittens Anbieter mit gültiger Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele, deren Sortiment erkennbar woanders liegt — meist bei Greentube, also Novoline. Diese dritte Gruppe ist kein Ausschuss. Sie beantwortet nur eine andere Frage als die, mit der Sie hier gelandet sind.
Ein Wort zur Methode, weil es den Unterschied zu den üblichen Ranglisten ausmacht: Grundlage sind das amtliche Verzeichnis für den Erlaubnisstatus und die Angebote der Anbieter selbst für die Frage, welche Häuser Merkur führen. Wo sich ein Angebot nicht einsehen ließ, steht das in der Tabelle so drin, statt durch eine Vermutung ersetzt zu werden. Ein Häkchen, das niemand geprüft hat, ist schlimmer als eine ehrliche Lücke.
| Anbieter | Erlaubnisinhaber | Merkur im Angebot | Umfang und Einstieg | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| merkurbets.de | Merkur Bets Malta Limited | Kernsortiment des Hauses | nicht öffentlich einsehbar | Plattform des Markeninhabers, drei Adressen führen hierher |
| jackpotpiraten.de | DGGS Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel mbH | bestätigt, als Schwerpunkt beworben | ab 1 Euro Einzahlung | niedrigster Einstieg, Auszahlung meist binnen 24 Stunden |
| bingbong.de | DGGS Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel mbH | bestätigt: Eye of Horus, El Torero, Fruitinator | 826 Automaten, ab 1 Euro | zweite Marke desselben Unternehmens |
| loewen-play.de | Löwen Play digital GmbH | bestätigt, ausgeliefert über edict | rund 950 Automaten | Herkunft aus den eigenen Spielstätten, Hausmarke Lionline |
| jokerstar.de | Jokerstar GmbH | nicht überprüfbar, Angebot gesperrt | nicht öffentlich einsehbar | deutsches Unternehmen, Erlaubnis im Verzeichnis |
| wunderino.de | Megapixel Entertainment Limited | nicht überprüfbar, Angebot gesperrt | nicht öffentlich einsehbar | großer Markenname im lizenzierten Markt |
| slots.admiralbet.de | Greentube Betting Malta Limited | nicht bestätigt | nicht öffentlich einsehbar | Automatenbereich einer Wettmarke, Novomatic-Umfeld |
| stargames.de | Greentube Malta Limited | nicht bestätigt, keine Herstellerangabe | Angebot ohne Studiozuordnung | Stammhaus der Novoline-Klassiker |
| bet365.de, bwin.de | Hillside (Europe) ENC, bwin (Deutschland) Limited | nicht bestätigt | nicht öffentlich einsehbar | Erlaubnis vorhanden, Schwerpunkt bei Sportwetten |
Die Tabelle ist eine Landkarte, kein Urteil. Die eigentliche Arbeit steckt in den Häusern selbst.

Die Plattform des Herstellers
MERKUR BETS und MERKUR SLOTS — eine Plattform, drei Adressen
Im Verzeichnis der Behörde steht die Merkur Bets Malta Limited mit einer ganzen Reihe von Adressen: merkurbets.de, merkurslots.de, merkur-spiel.de, dazu merkur-sports.de und xtip.de. Auf den ersten Blick sieht das nach einer kleinen Markenfamilie aus, und genau so wird es in Ranglisten auch behandelt — drei angebliche Anbieter, drei Bewertungen, drei Platzierungen.
Der Aufruf beendet die Illusion in einer Sekunde. Sowohl merkurslots.de als auch merkur-spiel.de antworten mit einer dauerhaften Weiterleitung auf merkurbets.de. Es handelt sich nicht um verwandte Angebote, nicht um Schwesterseiten mit eigenem Sortiment, sondern um dieselbe Plattform unter verschiedenen Namen. Wer also drei „Merkur Casinos“ vergleicht und sich über die verblüffende Ähnlichkeit wundert, vergleicht dreimal dasselbe. Die Seite selbst nennt sich im Titel folgerichtig nach beiden Marken zugleich: Automatenspiele und Sportwetten unter einer Erlaubnis, unter einem Dach.
Der Reiz dieser Adresse liegt auf der Hand und braucht kein Marketing. Wer die Spiele baut, muss sie sich nicht von einem Zwischenhändler einkaufen und hat kein Interesse daran, das eigene Sortiment kleiner zu halten als nötig. Für Spieler, denen es um Breite bei genau diesem Hersteller geht, ist das die naheliegende erste Adresse. Zwei Einschränkungen gehören trotzdem dazu. Erstens ließ sich das Angebot bei der Prüfung nicht von außen einsehen — konkrete Zahlen zu Spielumfang, Mindesteinzahlung und Zahlungsmitteln stehen hier deshalb bewusst nicht, weil sie geraten wären. Zweitens gilt auch für den Markeninhaber jede Regel des deutschen Rahmens: ein Euro pro Drehung, dasselbe anbieterübergreifende Limit, dieselbe Sperrdatei. Ein Heimvorteil beim Sortiment ist kein Sonderrecht beim Einsatz.
Wo spielt man Merkur-Automaten mit der größten Auswahl?
Am ehesten bei der Plattform des Herstellers selbst, weil dort das eigene Sortiment naturgemäß am vollständigsten steht. Wer Vergleichsmöglichkeiten mit anderen Häusern sucht, findet bei Löwen Play rund 950 und bei BingBong 826 Automaten, allerdings verteilt auf viele Anbieter. Entscheidend ist nicht die Gesamtzahl, sondern der Merkur-Anteil im Filter.
Lizenzierte Anbieter mit Merkur-Automaten im Angebot
Hier wird es interessant, denn hier gibt es tatsächlich eine Wahl. Alle folgenden Häuser halten eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele. Sie unterscheiden sich in der Herkunft, im Umfang und darin, wie offen sie über ihre Lieferanten sprechen.
jackpotpiraten.de
Betreiber ist die DGGS Deutsche Gesellschaft für Glücksspiel mbH, ein Unternehmen mit Erlaubnis für virtuelles Automatenspiel in ganz Deutschland. Bei der Frage nach Merkur muss man hier nicht suchen: Das Haus bewirbt sich selbst als Spielothek mit den Klassikern und stellt den Hersteller in die erste Reihe. Im Angebot stehen daneben Greentube, Gamomat, Play’n GO, Pragmatic Play, Hölle Games, Apparat Gaming, Relax Gaming, Peter & Sons, Indigo Magic, Bally Wulff, G.Games, Swintt und Amatic — eine Mischung, die den deutschen Geschmack recht genau trifft.
Praktisch fällt vor allem der Einstieg auf. Die Mindesteinzahlung liegt bei einem Euro, während anderswo fünf oder zehn üblich sind. Das ist kein Geschenk, sondern eine sehr wirksame Einstiegshürde weniger — trotzdem ein echter Unterschied für jeden, der ein Haus erst einmal mit kleinem Geld ansehen möchte. Auszahlungen laufen nach Angaben des Anbieters in der Regel binnen etwa 24 Stunden, über PayPal im Schnitt schneller, per Banküberweisung bis zu drei Werktage. Zahlbar ist über PayPal, Klarna, Trustly, Sofort Überweisen, Mastercard, Visa, Apple Pay und Banküberweisung.
bingbong.de
Dieselbe DGGS, andere Fassade. Die Erlaubnis für virtuelles Automatenspiel datiert nach Angabe des Anbieters auf den 27. April 2022 und gilt bundesweit; die Aufnahme in das Verzeichnis der Behörde wird auf der Seite selbst benannt. Der Umfang ist beziffert: 826 Automaten. Merkur ist mit Eye of Horus, El Torero, Fruitinator und Fishin‘ Frenzy vertreten, daneben stehen Greentube, Pragmatic Play, Gamomat, Hölle Games, Apparat Gaming, Play’n GO, Amatic, Relax Gaming, Indigo Magic und Swintt.
Der eigentliche Erkenntniswert dieses Hauses liegt woanders. BingBong und Jackpotpiraten wirken wie zwei konkurrierende Anbieter, gehören aber demselben Unternehmen. Wer also „mehrere Anbieter testen“ möchte und diese beiden wählt, testet zwei Oberflächen desselben Betreibers — mit demselben Erlaubnisinhaber im Hintergrund und, was praktisch schwerer wiegt, unter demselben gemeinsamen Einzahlungslimit, das ohnehin über alle Anbieter hinweg zählt. Die Mindesteinzahlung liegt ebenfalls bei einem Euro, gezahlt wird über PayPal, Apple Pay, Trustly, Klarna, Sofort Überweisen, Mastercard, Visa und Giropay, Auszahlungen laufen gebührenfrei über PayPal oder Banküberweisung.
loewen-play.de
Betreiber ist die Löwen Play digital GmbH aus Bingen am Rhein, behördlich zugelassener Veranstalter virtueller Automatenspiele mit einer Erlaubnis vom 15. Dezember 2022. Der Name ist vielen aus der Fußgängerzone vertraut, und die Herkunft aus den eigenen Spielstätten prägt das Angebot: rund 950 Automaten, mit deutlichem Schwerpunkt auf dem, was hierzulande seit Jahrzehnten läuft.
Dieses Haus ist zugleich das auskunftsfreudigste der Aufstellung. Es benennt offen, dass die Merkur-Spiele online unter dem Label edict laufen, also über die Hamburger Vertriebstochter der Gauselmann-Gruppe — eine Information, die andernorts hinter Herstellerlogos verschwindet. Daneben stehen Greentube, Pragmatic Play, Play’n GO, Gamomat, Bally Wulff, Blueprint Gaming, Hölle Games, Amatic und Apparat, dazu mit Lionline eine eigene Hausmarke. Der Anbieter verweist außerdem auf die Mitgliedschaft im Deutschen Online Casinoverband und auf eine Zertifizierung durch Gaming Labs. Gezahlt wird über PayPal, Klarna, Visa, Mastercard, Paysafecard, Trustly, Tink und Banküberweisung. Wer den Übergang von der Spielothek ins Netz sucht, findet hier die kürzeste Brücke.
jokerstar.de
Die Jokerstar GmbH steht mit ihrer Adresse im Verzeichnis der Behörde und hält damit eine gültige Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele. Der Name deutet auf das an, was das Haus bedienen will: die klassische Automatenwelt, wie sie der deutsche Markt seit Jahrzehnten kennt, ohne den Umweg über internationale Themenwelten.
Weiter reicht die belastbare Auskunft an dieser Stelle nicht. Das Angebot ließ sich bei der Prüfung nicht von außen aufrufen, der Zugriff wurde abgewiesen. Damit bleibt offen, welche Hersteller im Angebot stehen, ob Merkur dazugehört, wie hoch die Mindesteinzahlung ausfällt und welche Zahlungsmittel unterstützt werden. Was gesichert bleibt, ist der Erlaubnisstatus — und der ist die Voraussetzung, nicht die Antwort. Wer dieses Haus in die engere Wahl nimmt, klärt die Merkur-Frage am besten selbst im Angebot nach der Registrierung, statt sich auf eine Rangliste zu verlassen, die dieselbe Sperre vorgefunden haben dürfte und trotzdem ein Häkchen gesetzt hat.
wunderino.de
Erlaubnisinhaber ist die Megapixel Entertainment Limited, im Verzeichnis für virtuelle Automatenspiele geführt. Die Marke gehört zu den bekannteren Namen des lizenzierten deutschen Marktes und tritt entsprechend breit auf.
Auch hier gilt die Einschränkung, und sie soll nicht kaschiert werden: Der Aufruf des Angebots wurde abgewiesen, eine Prüfung des Sortiments war nicht möglich. Ob Merkur-Titel geführt werden, ist damit offen. Bekannt und belastbar ist der Erlaubnisstatus, alles Weitere wäre an dieser Stelle Behauptung. Für die Auswahl heißt das: Wunderino ist ein legaler Anbieter, aber kein bestätigter Merkur-Anbieter — ein Unterschied, den die meisten Aufstellungen im Netz nicht machen, weil er die Liste kürzer aussehen lässt.
slots.admiralbet.de
Hinter dem Automatenbereich von AdmiralBet steht die Greentube Betting Malta Limited, ein Unternehmen aus dem Novomatic-Umfeld. Damit ist die Richtung des Sortiments vorgezeichnet: Das Herz dieses Konzerns schlägt für Greentube und die Novoline-Klassiker, nicht für die Konkurrenz aus Ostwestfalen.
Merkur-Titel sind hier nicht bestätigt, und die Konzernlogik spricht eher dagegen als dafür. Das macht das Haus nicht schlechter — es macht es nur zu einer Adresse für eine andere Suche. Wer Book of Ra und die verwandten Titel möchte, ist hier grundsätzlich richtiger als jemand, der Eye of Horus sucht. Als Beleg taugt dieses Beispiel für eine allgemeinere Einsicht: Eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele sagt genau nichts darüber aus, welcher Hersteller im Angebot steht. Beides wird ständig verwechselt.
stargames.de
Die Greentube Malta Limited betreibt mit StarGames eine der ältesten bekannten Adressen für Novoline-Spiele im deutschsprachigen Netz. Im Angebot finden sich Book of Ra Deluxe, Lord of the Ocean und Cash Connection — das Stammsortiment des Hauses — daneben Titel wie Legacy of Dead, Book of Dead, Gates of Olympus und Razor Shark.
Interessant ist ein Detail für alle, die gezielt nach Herstellern filtern wollen: Das Angebot ordnet die Spiele nicht sichtbar einzelnen Studios zu. Auch Eye of Horus taucht auf, ein Titel, der gemeinhin mit Merkur in Verbindung gebracht wird — ohne Herstellerangabe lässt sich daraus aber nicht schließen, dass Merkur hier als Anbieter geführt wird. Deshalb steht in der Tabelle „nicht bestätigt“ und nicht „vorhanden“. Für die Praxis bleibt StarGames der Gegenpol: das Haus, an dem sich der Unterschied zwischen den beiden großen deutschen Automatenwelten am deutlichsten zeigt.
bet365.de und bwin.de
Beide Namen kennt jeder, der jemals eine Sportwette platziert hat. Hillside (Europe) ENC für bet365 und die bwin (Deutschland) Limited stehen im Verzeichnis der Behörde und halten Erlaubnisse für virtuelle Automatenspiele — insofern gehören sie in jede vollständige Aufstellung des lizenzierten Marktes.
Für die Merkur-Frage sind sie trotzdem die schwächere Wahl, und das hat nichts mit Seriosität zu tun. Ihr Schwerpunkt liegt erkennbar bei Sportwetten, der Automatenbereich ist Beiwerk, und Merkur-Titel sind dort nicht bestätigt. Wer ohnehin wettet und gelegentlich ein paar Drehungen mitnimmt, hat hier alles unter einem Dach. Wer wegen der Automaten kommt, sucht besser dort, wo sie der Hauptzweck sind. Das gilt gleichermaßen für die übrigen Wettmarken im Verzeichnis — betano.de, daznbet.de, leovegas.de, interwetten.de und die anderen: Erlaubnis ja, Merkur-Schwerpunkt nein.
Welche Anbieter haben Merkur und Novoline zusammen?
Mehrere der lizenzierten Häuser führen beide Welten nebeneinander. Bestätigt ist das für Jackpotpiraten, BingBong und Löwen Play, die Merkur und Greentube gemeinsam mit Gamomat, Play’n GO und Pragmatic Play im Angebot haben. Reine Novoline-Adressen wie StarGames decken dagegen nur eine der beiden Traditionen ab.

Die Spiele selbst: was online tatsächlich läuft
Ein Anbieter ist nur so interessant wie das, was bei ihm läuft. Die gute Nachricht für alle, die aus der Spielothek kommen: Die vertrauten Titel sind da. Die weniger gute: Nicht alles, was am Gerät stand, hat den Weg ins Netz gefunden, und was ihn gefunden hat, verhält sich unter deutschen Regeln anders als früher.
Die folgende Übersicht listet Titel, die in den geprüften lizenzierten Angeboten tatsächlich auftauchen. Die Spalte zur Herkunft ist dabei wichtiger, als sie aussieht — die Namen aus benachbarten Häusern werden ständig für Merkur gehalten, weil sie optisch derselben Schule folgen.
| Spiel | Herkunft | Typ | In geprüften Angeboten gesehen |
|---|---|---|---|
| Eye of Horus | Merkur | Ägypten-Klassiker mit erweiterndem Symbol | Jackpotpiraten, BingBong, Löwen Play, StarGames |
| Eye of Horus Luxe | Merkur | überarbeitete Fassung des Klassikers | Löwen Play, StarGames |
| El Torero | Merkur | Stierkampf-Motiv, Freispielrunde | BingBong |
| Fruitinator | Merkur | Fruchtautomat alter Schule | BingBong |
| Fishin‘ Frenzy | Merkur | Angelmotiv, Sammelmechanik | BingBong, Löwen Play |
| Amulets Of Horus | Merkur | jüngerer Titel derselben Motivwelt | BingBong |
| Book of Ra Deluxe | Greentube | Novoline-Klassiker schlechthin | BingBong, Löwen Play, StarGames |
| Lucky Lady’s Charm | Greentube | Novoline-Dauerbrenner | Löwen Play |
| Ramses Book | Gamomat | häufig mit Merkur verwechselt | Löwen Play |
| Book of Dead | Play’n GO | internationaler Vergleichsmaßstab | BingBong, Löwen Play, StarGames |
Eye of Horus und die übrigen Klassiker
Wenn ein Titel für die Marke im Netz steht, dann dieser. Eye of Horus ist in praktisch jedem geprüften Angebot vertreten, inzwischen auch in überarbeiteten Fassungen, und funktioniert nach einem Prinzip, das jeder Spielothek-Besucher kennt: ein Symbol, das sich ausdehnt und die Walze übernimmt, dazu eine Freispielrunde, in der genau das mehrfach passieren kann. Kein Bombast, keine dreißig Zusatzfunktionen. Der Reiz liegt im Warten auf einen einzigen Moment.
Daneben halten sich die übrigen Vertreter der alten Schule. El Torero mit seinem Stierkampfmotiv, Fruitinator als reduzierter Fruchtautomat für Leute, denen jede Themenwelt zu viel ist, Fishin‘ Frenzy mit seiner Sammelmechanik. Diese Titel eint, dass sie im Vergleich zu internationaler Ware regelrecht altmodisch wirken — überschaubare Regeln, ruhige Bilder, wenig Getöse. Genau darin liegt ihr Publikum. Wer aus der deutschen Automatentradition kommt, empfindet die aufgeladenen Themenwelten anderer Häuser oft als Lärm.
Zur Ausschüttungsquote lässt sich an dieser Stelle nichts Belastbares sagen, und deshalb steht hier keine Zahl. Offiziell veröffentlichte Werte je Titel ließen sich nicht bestätigen. Wichtiger für die Praxis ist ohnehin ein anderer Punkt, den viele nicht auf dem Schirm haben: Ein und derselbe Titel kann bei verschiedenen Anbietern unterschiedlich eingestellt sein. Die Quote steht in den Spielinformationen des jeweiligen Angebots — dort nachzusehen bringt mehr als jede Tabelle, die irgendwo abgeschrieben wurde.
Was das Gerät in der Spielothek anders macht
Der häufigste Irrtum von Umsteigern: Es sei dasselbe Spiel, nur auf einem anderen Bildschirm. Das stimmt beim Motiv und bei der Grundmechanik, sonst kaum irgendwo.
Am Gerät in der Spielhalle gelten die Regeln der Spielverordnung, im Netz die des Glücksspielstaatsvertrags. Das sind zwei verschiedene Regelwerke mit verschiedenen Grenzen für Einsatz, Tempo und Verlauf. Online steht der Einsatz bei einem Euro je Drehung, die Drehungen sind zeitlich entzerrt, es gibt kein Fortsetzen im Sekundentakt und keinen Automatiklauf, der die Runden für Sie abarbeitet. Dazu kommen Dinge, die es am Gerät schlicht nicht gibt: eine Anmeldung mit Identitätsprüfung, ein monatliches Limit über alle Anbieter hinweg, eine Wartezeit beim Wechsel des Spielbereichs.
Das führt zu einem Erlebnis, das viele zunächst als gebremst empfinden. Der Bildschirm sieht vertraut aus, das Tempo ist es nicht. Man kann darüber schimpfen, oder man kann sich klarmachen, dass genau diese Bremsen der Preis für einen legalen Markt mit Verbraucherschutz sind — und dass der Gegenentwurf jederzeit erreichbar ist, nur eben ohne Sperrdatei, ohne Limit und ohne jemanden, an den man sich im Streitfall wenden kann.
Welche Merkur-Automaten sind online die bekanntesten?
Am häufigsten anzutreffen ist Eye of Horus, inzwischen auch in überarbeiteten Fassungen. Regelmäßig vertreten sind außerdem El Torero, Fruitinator, Fishin‘ Frenzy und Amulets Of Horus. Häufig verwechselt werden Ramses Book aus dem Hause Gamomat und die Novoline-Klassiker um Book of Ra, die einer ähnlichen Gestaltungsschule folgen, aber von anderen Herstellern stammen.

Kostenlos spielen: warum der Demomodus hierzulande eine Grauzone ist
Kaum ein Bereich der Suche ist so groß und so schlecht beantwortet wie dieser. Zehntausende suchen die Klassiker zum Ausprobieren, ohne Anmeldung, ohne eigenes Geld — und landen bei Seiten, die genau das versprechen. Was dort passiert, hat mit dem lizenzierten deutschen Markt meist nichts zu tun.
Was bei lizenzierten Anbietern möglich ist
Der legale Rahmen ist auf angemeldete, geprüfte Spieler ausgelegt, nicht auf anonyme Besucher. Ein Konto entsteht mit Identitätsprüfung; für die Übergangszeit erlaubt der Rahmen eine vorläufige Aktivierung von 72 Stunden mit einem Einzahlungslimit von 100 Euro und ohne Auszahlungen. Dazu kommt eine Werbebeschränkung, die viele überrascht: Für virtuelle Automatenspiele darf im Internet zwischen sechs und einundzwanzig Uhr nicht geworben werden. Eine frei zugängliche Spielwiese, die man ohne Anmeldung durchklickt, passt in diese Konstruktion nur schwer hinein.
Damit ist das freie Ausprobieren im lizenzierten Angebot kein normaler Zugangsweg. Wer die Klassiker kostenlos und ohne Anmeldung finden will, wird bei den Häusern mit deutscher Erlaubnis in der Regel nicht fündig — und das ist kein Versäumnis der Anbieter, sondern die Folge eines Regelwerks, das Zugang an Identität und Limits knüpft.
Die Kehrseite der kostenlosen Merkur-Seiten
Bleiben die Seiten, die es trotzdem anbieten. Sie existieren, sie sind leicht zu finden, und die Frage ist nicht, ob dort etwas läuft, sondern wer dahintersteht. Wer in Deutschland virtuelle Automatenspiele veranstaltet, braucht eine Erlaubnis und steht im Verzeichnis der Behörde. Wer dort nicht steht, richtet sein Angebot nicht rechtmäßig an deutsche Spieler.
Für den Moment des kostenlosen Ausprobierens mag das folgenlos wirken. Der Haken kommt später: Aus dem „kostenlosen“ Angebot führt in aller Regel ein sehr kurzer Weg zum Konto mit echtem Geld, und ab dort fehlt alles, was den lizenzierten Markt ausmacht. Keine Anbindung an die Sperrdatei, kein anbieterübergreifendes Limit, keine Aufsicht, an die man sich wenden kann, wenn eine Auszahlung plötzlich nicht kommt. Der Demomodus ist in diesem Geschäftsmodell keine Serviceleistung, sondern die Eingangstür.
Wer die Mechanik eines Titels wirklich nur kennenlernen möchte, hat bei lizenzierten Häusern mit Mindesteinzahlungen von einem Euro eine Alternative, die kaum teurer und rechtlich sauber ist. Das ist unromantisch, aber ehrlicher als die dritte Kopie einer Spielothek-Oberfläche auf einer Adresse ohne Impressum.
Kann man Merkur-Automaten kostenlos spielen?
Bei Anbietern mit deutscher Erlaubnis in der Regel nicht: Der Zugang setzt ein geprüftes Konto voraus, freies Spiel ohne Anmeldung ist im lizenzierten Rahmen nicht vorgesehen. Seiten, die Merkur-Titel offen zum kostenlosen Ausprobieren anbieten, stehen üblicherweise nicht im Verzeichnis der Behörde — mit allen Folgen für Schutz und Auszahlungen.
Mit Echtgeld starten: der Weg vom Konto zur ersten Drehung
Zwischen der Entscheidung für ein Haus und der ersten Drehung liegen im lizenzierten Markt mehr Schritte als früher. Sie sind nicht kompliziert, aber sie überraschen jeden, der den Ablauf aus der Zeit vor 2021 kennt oder von internationalen Seiten gewohnt ist.
Am Anfang steht ein Konto, und zwar genau eines je Anbieter. Mehrfachkonten sind ausgeschlossen, die Identität wird geprüft. Für die Wartezeit bis zum Abschluss dieser Prüfung erlaubt der Rahmen eine vorläufige Aktivierung von 72 Stunden: Man kann spielen, ist aber auf ein Einzahlungslimit von 100 Euro begrenzt, und Auszahlungen sind in dieser Phase nicht möglich. Wer also in den ersten Stunden gewinnt, kommt an das Geld erst heran, wenn die Prüfung durch ist. Das ist kein Trick des Anbieters, sondern Vorgabe — und ein Grund, die Unterlagen gleich zu Beginn hochzuladen statt später.
Der zweite Schritt ist der unbeliebteste und der nützlichste: das Limit. Vor der ersten Einzahlung setzt jeder sein monatliches Einzahlungslimit fest, standardmäßig gedeckelt bei tausend Euro über sämtliche Anbieter hinweg. Nach unten ist jeder Betrag möglich, und zusätzlich lassen sich eigene Einsatz- und Verlustgrenzen je Tag, Woche oder Monat hinterlegen. Der Reiz dieser Funktion liegt in ihrer Sturheit: Ist das Limit ausgeschöpft, ist keine Spielteilnahme mehr möglich. Kein Nachverhandeln, keine Ausnahme für den einen Abend, an dem man sicher ist, dass es diesmal anders läuft. Wer die Grenze niedrig ansetzt, trifft die Entscheidung in einem Moment, in dem er nüchtern ist — und genau darum geht es.
Dann die Einzahlung. Sie muss von einem Konto kommen, das auf den eigenen Namen läuft; Zahlungen von fremden Karten oder Konten sind ausgeschlossen, Kredit vom Anbieter ebenfalls. Die Einstiegsbeträge sind niedriger, als viele erwarten: Bei Jackpotpiraten und BingBong beginnt die Einzahlung bei einem Euro, während anderswo fünf oder zehn üblich sind. Für den ersten Blick in ein Haus reicht das vollkommen aus.
Ab der ersten Drehung greifen die Bremsen, die den deutschen Rahmen ausmachen. Ein Euro je Runde im Normalfall, ein spürbar entzerrtes Tempo, kein paralleles Spiel bei mehreren Anbietern gleichzeitig. Beim Wechsel zwischen Spielbereichen wartet man eine Minute, und ein Gewinn aus dem Automatenbereich lässt sich erst nach einer Stunde in einem anderen Bereich einsetzen — wer vom Automaten direkt auf eine Wette wechseln will, muss also planen. Für den Notfall existiert der Panikknopf mit einer sofortigen Sperre von 24 Stunden, und wer merkt, dass die Sache aus dem Ruder läuft, erreicht über OASIS eine Sperre von mindestens drei Monaten, die bei allen lizenzierten Anbietern gleichzeitig greift.
Unterm Strich dauert der Weg zur ersten Drehung länger als früher und fühlt sich bürokratischer an. Dafür weiß man am Ende des Monats, wie viel man eingezahlt hat, ohne es zusammenrechnen zu müssen — die Datei im Hintergrund tut es ohnehin.

Einzahlen und auszahlen: PayPal, Paysafecard und der Rest
Die Zahlungsfrage ist im lizenzierten deutschen Markt weniger spannend, als die Suchanfragen vermuten lassen — was ein gutes Zeichen ist. Die Auswahl ist bei allen geprüften Häusern ähnlich, die Grundregeln sind vorgegeben: Gezahlt wird ausschließlich von Konten, die auf den eigenen Namen laufen, Kredit vom Anbieter ist ausgeschlossen, und das monatliche Limit gilt ohnehin über alle Anbieter hinweg.
PayPal ist bei allen drei überprüfbaren Anbietern verfügbar und in der Praxis das schnellste Mittel — Jackpotpiraten nennt für Auszahlungen darüber im Schnitt einen Bruchteil der Zeit, die eine Banküberweisung braucht, die mit bis zu drei Werktagen zu Buche schlägt. Wer Wert auf Tempo legt, trifft hier die einfachste Entscheidung.
Paysafecard taucht seltener auf, als die Nachfrage vermuten lässt: Unter den geprüften Häusern führt sie Löwen Play, bei den beiden DGGS-Marken steht sie nicht in der Aufstellung. Das hat einen strukturellen Grund. Eine Guthabenkarte eignet sich zum Einzahlen, nicht zum Auszahlen — für den Rückweg braucht es ohnehin ein Konto. Wer bewusst mit begrenztem Guthaben arbeiten möchte, erreicht dasselbe Ziel im lizenzierten Markt sauberer über die eigenen Einzahlungs- und Verlustgrenzen, die jedes Haus anbieten muss.
Ansonsten ist die Liste erwartbar und bei allen geprüften Anbietern nahezu deckungsgleich: Klarna, Sofort Überweisen, Trustly, Visa, Mastercard, Apple Pay, Giropay, Banküberweisung, bei Löwen Play zusätzlich Tink. Auszahlungen laufen dort, wo Angaben vorliegen, gebührenfrei. Wer sein Konto verwaltet, tut das über denselben Zugang, über den er sich anmeldet — die vielen Suchanfragen nach Anmeldeseiten und Anwendungen für das Telefon lösen sich damit von selbst: Die lizenzierten Häuser laufen im Browser, eine gesonderte Anwendung ist für das Spiel nicht erforderlich.
Welche Zahlungsmethoden akzeptieren Merkur Casinos?
Bei den geprüften lizenzierten Anbietern sind PayPal, Klarna, Trustly, Sofort Überweisen, Visa, Mastercard, Apple Pay und Banküberweisung üblich, teils ergänzt um Giropay, Paysafecard oder Tink. Einzahlungen beginnen bei Jackpotpiraten und BingBong bereits ab einem Euro. Gezahlt werden darf ausschließlich von Konten, die auf den eigenen Namen laufen.
Boni bei Merkur-Anbietern: die kurze und ehrliche Antwort
Ein großer Teil der Suchanfragen dreht sich um Startguthaben ohne Einzahlung, um Freispiele umsonst und um Gutscheincodes. Die Antwort für den lizenzierten deutschen Markt ist unbequem und kurz: Das, was dort gesucht wird, gibt es hier praktisch nicht.
Der Grund liegt nicht in der Knauserigkeit der Anbieter, sondern im Regelwerk. Ein Markt mit strengen Werbebeschränkungen, einem monatlichen Einzahlungslimit über alle Häuser hinweg und einem Euro Höchsteinsatz je Drehung gibt für die großzügigen Geschenkpakete, die international beworben werden, schlicht keinen Raum. Was es gibt, sind vergleichsweise nüchterne Willkommensangebote an eine Einzahlung geknüpft — BingBong etwa wirbt mit einem hundertprozentigen Bonus samt 400 Freispielen ab einem Euro Einzahlung.
Und weil das Wort „geschenkt“ in diesem Geschäft eine besondere Karriere gemacht hat: Kein Haus verschenkt Guthaben. Ein Bonus ist eine Marketingausgabe mit Bedingungen, kalkuliert wie jede andere auch. Er kann sich lohnen, wenn man die Umsatzbedingungen liest, bevor man ihn annimmt — und er kostet nichts außer Aufmerksamkeit, wenn man ihn ausschlägt. Wer eine Seite ausschließlich nach der Höhe des beworbenen Willkommenspakets auswählt, hat die Rangfolge der Kriterien verkehrt herum aufgestellt.
Gibt es einen Merkur Casino Bonus ohne Einzahlung?
Im lizenzierten deutschen Markt praktisch nicht. Die Werbebeschränkungen, das anbieterübergreifende Einzahlungslimit und der Höchsteinsatz von einem Euro lassen für Startguthaben ohne eigene Einzahlung kaum Spielraum. Üblich sind stattdessen Willkommensangebote an eine Einzahlung geknüpft, teils bereits ab einem Euro, stets mit Umsatzbedingungen im Kleingedruckten.
Unterm Strich
Wer Merkur online sucht, sucht eigentlich drei Antworten, und die Ranglisten liefern meist keine davon sauber.
Die erste: Es gibt eine Plattform des Herstellers selbst, und sie firmiert unter drei Adressen, die alle am selben Ziel enden. Wer glaubt, zwischen merkurbets.de, merkurslots.de und merkur-spiel.de wählen zu können, wählt zwischen Türschildern.
Die zweite: Daneben führen mehrere lizenzierte Häuser die Klassiker tatsächlich im Angebot. Bestätigt ist das für Jackpotpiraten, BingBong und Löwen Play — drei Adressen, hinter denen allerdings nur zwei Unternehmen stehen, weil die ersten beiden derselben Gesellschaft gehören. Bei anderen Anbietern mit gültiger Erlaubnis ließ sich Merkur nicht bestätigen, und diese Lücke steht hier so, statt mit einem Häkchen gefüllt zu werden.
Die dritte: Der Rahmen ist bei allen derselbe. Ein Euro je Drehung mit eng gefassten Ausnahmen bis Ende 2027, tausend Euro im Monat über sämtliche Anbieter zusammen, ein entzerrtes Spieltempo, kein paralleles Spiel, die Sperrdatei im Hintergrund. Wer diese Regeln als Schikane empfindet, wird sie außerhalb des lizenzierten Marktes los — zusammen mit dem Verbraucherschutz, der Aufsicht und dem Anspruch auf eine Auszahlung.
Was bleibt, ist eine Handvoll Adressen und ein Verzeichnis, das jeder selbst öffnen kann. Zwei Minuten Prüfung schlagen jede Rangliste, auch diese hier.
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Inhalt erstellt vom Team «Casino-legal-de.com»
